Pflegekostenrisiko absichern


Durch die fortschreitende Alterung der Bevölkerung und den gesetzlich allenfalls vorhandenen Grundschutz ist die ausreichende Absicherung des Pflegekostenrisikos sinnvoll und eigentlich für fast alle zwingend geboten. Trotzdem wird das Thema von Seiten der Politik stiefmütterlich behandelt, seitens der Kunden mangelhaft nachgefragt aber auch in der Beratung oft nicht ausreichend gewürdigt. Niemand beschäftigt sich gern mit der Möglichkeit, dass er selbst später eventuell einmal gepflegt werden muss, besonders nicht in einer entsprechenden Einrichtung. Trotzdem stellt gerade diese, eventuell spätere stationäre Einrichtung, ein nicht zu unterschätzendes Kostenrisiko für die eigene finanzielle Situation, aber auch für die der Kinder und anderer Familienmitglieder dar. Die Kosten für einen vollstationären Pflegeplatz können leicht 4.000 Euro pro Monat überschreiten. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet jedoch maximal 1.612 Euro, selbst in Härtefallen unwesentlich mehr. Da tut sich schnell eine nicht unerhebliche Lücke auf. Dann müssen die Sozialversicherungsträger entsprechend einspringen und der Verlust des gesamten Altersvermögens des Betroffenen und ggf. seines Ehepartners ist unabwendbar. Zudem wenden sich die Sozialversicherungsträger an die gesetzlichen Nachkommen, wenn die eigenen finanziellen Mittel erschöpft sind. Es drohen daher auch Kindern, im Fall von Pflegebedürftigkeit der Eltern, nicht unerhebliche monatliche Zahlungen, die bei rechtzeitiger Absicherung vermieden werden könnten.    

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